Kennst Du Donald Trump?

Ich nicht!

Wir finden Informationen über ihn im Internet, sehen Berichte im Fernsehen oder bekommen diese aus anderen Medien.

Reicht das aus, um jemanden zu kennen?
Reicht das aus, um über jemanden zu urteilen?

Uns werden verschiedene Reaktionen von ihm gezeigt: Positive, negative und lustige Reaktionen. Was die Auslöser waren, wird uns meistens vorenthalten. Wir urteilen aber aus diesen Informationen heraus über die Person „Donald Trump“, als würden wir ihn kennen. Ich neige manchmal auch dazu. Es ist einfach, man braucht nicht nachzudenken und es geht schnell.

Wir reagieren, ohne nachzudenken!

Habe ich das Recht, über ihn zu urteilen? Nein, ein Urteil kann mich mir nicht erlauben. Ein indianisches Sprichwort beschreibt hier die Problematik ganz gut: „Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 1000 Schritte in seinen Schuhen gelaufen bist.“

Nun ja, die Person Donald Trump bietet uns schon viel an Informationen, über die ich mir meine Meinung bilden kann. Ich kann sagen: „Das gefällt mir!“ oder „Das gefällt mir nicht!“

Aber kenne ich ihn jetzt? Nein, ich kenne ihn immer noch nicht. Die Informationen aus den Medien sind mehr oder weniger vorgefiltert – also subjektiv. Es wird uns indirekt eine Meinung vorgegeben. Hinzu kommt, dass viele eine Meinung haben, aber gleichzeitig ein Urteil abgeben, ohne zu prüfen. Selber nachdenken bedeutet eben “Arbeit” und dann pauschal ein Urteil abzugeben,  ist einfacher: Z.B. „Die Person ist dumm, weil sie etwas falsch gemacht hat.“

Es ist schon immer einfacher gewesen, der Meinung anderer zu folgen.

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