“Software im Unternehmen sollte “Chefsache” sein(!)”

… Software im Unternehmen sollte Chefsache sein (!)…

Wenn Sie jetzt den Link verfolgen, werden Sie erkennen, dass David Chappell  zu den  sogenannten Microsoft-Gurus gehört. Ich gebe auch zu: Ich arbeite gerne mit den Produkten von Microsoft! Aber nicht ausschließlich.

Der Punkt ist aber, dass viele Unternehmen die Möglichkeiten Ihrer Software nicht ausnutzen. Ich habe in meiner Zeit als Angestellter oft erlebt, dass bei Softwarepräsentationen die Firmen Ihre eigenen Produkte in den Vordergrund stellten – soll auch legitim sein – aber wäre es nicht besser, zuerst eine Analyse der vorhandenen Software zu machen. Und auf Grund dieser Analyse ist es eigentlich meistens möglich, auf vorhandene Softwarepakete zurückzugreifen bzw. aufzusetzen.

In der Praxis ist es meistens so, dass Benutzer nicht wissen, was sie brauchen, sie wissen nicht, welche Funktionen ein Informationssystem bieten kann. Oft ist es besser diejenigen zu fragen, die mit dem Vorgängersystem gearbeitet haben, als nur den Auftraggeber. Damit bekommt man eine bessere Sicht auf das Benötigte. Der Grund dieser detaillierten Vorgehensweise ist, dass der Effekt von automatisierten Systemen auf einen Betrieb nicht vorhergesehen werden kann.

Z.B.: Die Mitarbeiter haben sich an bestimmte Arbeitsabläufe gewöhnt, der mit der Einführung eines (neuen) Programms/EDV-Systems zum Teil schwer gestört wird. Oftmals werden die Arbeiten „umverteilt“, wie bei einer Automatisierung von Bibliotheken. Die Angestellten übernehmen dann hier eine größere Beratungsfunktion. Hinzu kommt noch, dass die Benutzer von Ihren Fähigkeiten mit Informations-systemen unterschiedlich ausgeprägt sind.
 
Dies zur Praxis. Es muss aber nicht immer so sein. Wir Entwickler versuchen in diesem kreativen Prozess, eine geeignete Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu schaffen.

Mit freundlichem Gruß

Ersin Söbütay

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